Juli! Del 2
Habe jetzt ein Paar Fotos, die Freunde geschossen haben:)
Lofoten, ein Nachtrag:
Hannah und Jackie, aus Kanada sind zu Besuch! Saturday night out in town!
Planking-Weltmeister! Wer an dieser Stelle nicht weiß´was “planking” ist, hat einen wichtigen Teil Internet und Jugendkultur dieses Jahres einfach verpasst. Mein Beleid!
Am Strand bzw Telegrafbukta!:
Ich grabe mir nen Weg nach China!
Grillparty in der Bukta! bzw Ruth’s Abschied
Juli!
War auf ein Paar Touren: Slaktarhaugen!
Tour Nummer 2: Movikhammaren
Mein erster selbstgebackener Käsekuchen, um genau zu sein: Blaubärkäsekuchen! Mjammi..gut fehlte etwas Vaniljezucker
Bukta-Festival mit u.a. Grinderman (unglaublich geilo!) und Kråkesølv <3 <3 <3
Meiner Meinung nach das beste Foto, was ich jemals geschossen habe!: *trommelwirbel*
super isses, woll?
Es gab da so eine Werkbank, wo man sich seinen Stockfisch selbst zu einem Snack hämmern konnte! Nord- Norge!
Mit Sarah im Botanischen Garten..sie merkt sich den Blumennamen als: Sexy Frage… die Touristenführer..tsts
Die kleinen Entlein waren so zahm das die uns gefolgt sind: ist übrigens Prestvannet
Erster Arbeitstag nach dem Lofotentrip
Heute war ich beim Kunstverein und habe mir ein paar schöne Bilder und Ausstellungen angeguckt. Danach gings ab zur Arbeit, die ich auch jetzt mal fotografiert habe. Ich bin sehr enttäuscht von den Seehunden, die wollten sich kaum fotografieren lassen. Folgten mir schwimmenderweise durchs Aquarium aber sobald ich den Fotoapparat drauf hielt, wurden sie schüchtern… tststs
Polaria:
Wir haben so Touchpools, dort kann man u.a. Anemonen anfassen… zur Information: sie fühlen sich wie so Klettengewächse an.
Nun folgt eine Reihe von unscharfen Bilder, weil die Kleinen so fotoscheu waren..
Die Königskrabbe is auch scheu!
Ein Foto am Arbeitsplatz!
2 Versuche, von den geschätzten 20, mich uns die Robben auf ein Foto zu bekommen!
Hier kann man junge Kabeljau/Dorsche sehen.
Wolfsfisch und Flundern…Die Wolffische nehmen es mit Ruhe.
Lofoten, I love you!
Da ich nun eine freie Woche hatte, beschlossen Sarah und ich auf die Lofoten zu fahren. Dafür sprach dass a) Sarah wieso am guiden war und wir b) Bekannte dort haben. Also flog ich am Mittwoch Nachmittag von Tromsø über Bodø nach Leknes.![]()
Bodö ist einfach hässlich und erinnert mich an Lippstadt.
Dort wurde ich dann von meinem Exmitbewohner mit dem Auto abgeholt und bekam gleich schon eine kleine Sightseeingtour, obwohl die sich als eher tja…sagen wir eine für ihn sehr typische Tour war. Ich weiß jetzt immerhin wo der Zahnarzt wohnt, und welche Öffnungszeiten die Supermärkte haben. Nicht zu vergessen ich weiß wo Jimmy wohnt (Anmerk.: Ich weiß nicht, wer Jimmy ist.) Bei unserem Übernachtungsplatz angekommen wurde mir gleich unser Schlafgemach gezeigt…. Es war super… wir wurden überhaupt die ganzen Tage richtig bemuttert:)
Voll schön sind die ganzen Streetart-Häuser, die voll im Kontrast zur Landschaft stehen. <3
Später wurden wir dann noch über die Inseln gefahren, obwohl ich als einzige die keine Ortskenntnis hat wohl niemals herausfinden werde wo wir eigentlich waren.. Dabei besuchten wir auch das Wikingmuseum Lofotr…voll cool! Wünschte, dass gäbe es auch in Tromsö.
Am nächsten Tag versuchten Sarah und ich uns im hitchhiken, also "per Anhalter fahren”. Es fing grandios an, dass wir in die falsche Richtung starteten wurden dann aber schnell von einem französischen Pärchen aufgesammelt, die uns nach Nussfjord brachten. Sarah konnte sich gut mit ihnen unterhalten und es stellte sich heraus, dass sie genau wie Sarah am Samstag beim Marathon mitlaufen würden..
Hof des Exmitbewohners…so schön idyllisch..Aber eigentlich dort hätten wir schon wissen müssen, dass wir falsch sind…naja..
Naja in Nussfjord schoßen wir einige Fotos fürs Familienalbum, bis wir uns entschieden mal in ein paar Läden reinzuschauen, in der Schmiede trafen wir Michele. Michele ist Italiener, mir scheint trotz Norwegischkenntnissen sehr isoliert und ein bissi verdreht. Er lud uns zum Kaffee ein und wir quatschen über Norwegen. Ich bin ja solche spontan Bekanntschaften nciht gewöhnt, fand es aber sehr erfrischend
Beim eigenwilligen Italiener vor der Tür.
Rosa Toilette! hihihi! Prinzessinlokus
Nussfjord ist ein altes erhaltenes Fischerdort. Die Wirtschaft Nordnorwegens war eigentlich Trockenfisch, der speziell nach Italien geschifft wurde. Dadurch wurde das Land u.a. reich! Der Trockenfisch ist meistens Kabeljau/Dorsch. Die Fischköpfe werden als Futter in den Fischfarmen verwendet, die es dort überall gibt.
In Nussfjord schmiedete ich den Plan, dass uns unbedingt Deutsche jetzt mitnehmen sollten, da wir ja vorher mit Franzosen gefahren waren. Stellte sich heraus (gut is mir eigentlich ja schon bewusst) Deutsche mögen andere Deutsche nicht. Jeder Smalltalk wurde gleich ignoriert oder abgeblockt, dass ich gar nicht dazu kam nach einer Mitfahrgelegenheit zu fragen.:( ICH BIN ENTTÄUSCHT VON EUCH; IHR DOOFEN DEUTSCHEN! (Ich werde jetzt immer Anhalter mitnehmen!) Ich glaube er wollte einfach mal ein bisschen Gesellschaft. Als wir grade dabei waren Reine wieder zu verlassen trafen wir Hans wieder und er fuhr uns noch bis nach Å (kleinster Ortsname Norwegens). Å und Reine waren beides sehr schöne kleine Fischerdörfer, wenn auch sehr kommerzialisiert. Wir sahen ein paar Walfängerschiffe, trauten uns aber nicht näher ran. Zum Schluss wurden wir wieder bis nach Leknes mitgenommen.
An diesem Tag war St.Hans (Johannisnacht) und es gab Rømmegrøtt(mmmhm lecker). Leider zwang man mich noch nen Berg hoch. Eigentlich liebe ich das ja aber durch Wintermonate und Faulheit fehlte mir den Kondition. Ich habe es jede einzelne Minute hoch gehasst. War peinlich berührt und angepisst, bis ich oben war und die Aussicht fantastisch war. Konnte ich natürlich nicht zugeben und habe weiter rumgegrummelt
Ab hier war ich dann wieder gut gelaunt und nicht mehr außer Atem..
Waren echt nur so 200 Meter…FENJA, du brauchst Kondisjon! Ehrlich ma!
Am nächsten Tag wurden wir von unserer “Gastmutter” nach Utakleiv gefahren, dort machten wir einen längeren Spaziergang und guckten usn Schäfchen an. Besonders toll war, dass wir viele Adler sahen! Einen sogar ca. 2 m von uns entfernt beim Start, hatte sich wohl erschreckt und floh deshalb. Aber COOL!. In Utakleiv gibt es einen Strand mit weißem Sand, wäre es nicht so kalt wäre ich gerne schwimmen gegangen. Dann wurden wir nach Stamsund gebracht, von wo wir aus die Hurtigruten nach Hause nehmen wollten. Ohne Kabine kostet der ganze Spass nur 300 Kronen, und dass für ganze 18 Stunden Schiffstour. Mit der MS Trollfjord gings dann auf eine entspannende Reise. Der Trollfjord dem man durchfährt ist wirklich wunderschön aber sehr knapp bemessen oder wie es in der Hurtigrutenbeschreibung auf deutsch steht :“bezaubernd eng” hahahahahaha. Die Nacht war alles andere als bequem, da wir nur Schlafsack und keine Isomatte mithatten und wir nur in einem öffentlichen Raum schlafen konnten also jeder Hans und Franz reinlatschte. Gut dass die deutschen Omis und Opis von 24-7 Uhr schlafen:) Morgens schliechen wir uns unerlaubterweise in den Frühstücksraum und schlugen uns illegal die Bäuche voll. Völlig erschöpft schliefen wir dann in Etappen bis wir um 14 Uhr Tromsø wieder erreichten.
Utakleiv mit weißen Sandstrand, sattem Grün UND kleinen niedlichen Schäfken..
Langeweile auf dem Schiff. Bei der Überquerung des Polarkreises gabs dann Suppe.(Obwohl der Polarkreis eigentlich nen Tag vorher überquert wird, aber das wissen die Touris ja nicht:)
Der zauberhaft enge Trollfjord. An den Wänden sind Verewigungen von Leuten, die wahrscheinlich mit dem Kajakk oder so dort hin sind.
Unbequeme Nacht, aber man nimmts mit Humor.
In Finsnes. Langeweile. Aber hey Ottar steht da als Statue..
Also mein Fazit: Die Bilder sagen alles! Ich finde Lofoten, trotz vielen Touristen ist einfach ein Stück wilder Natur. So sattes grün habe ich schon lange nciht mehr gesehen. Man kann es eigentlich kaum beschreiben. Und Gastgeber sowie Mitbewohner waren so unglaublich nett zu uns. Ich bin ihnen unsagbar dankbar.
17. Mai
Der 17. Mai ist in Norwegen Nationalfeiertag. Das heißt man betrinkt sich ordentlich am 16. und geht dann am 17. in seiner Tracht in die Stadt um auf den Kater ein Würsten und ein Softeis zu essen. Und um den feierlichen Zug zu zusehen. Ich habe das alles gemacht…ach die schönen Trachten.
Die Trachten sind wie in Deutschland regionabhängig. Die Stickereien und Farben zeigen spezielle Eigenarten Region. Die Tracht oder auch “bunad” bekommt man zu seiner Konfirmation und wird dann bei Festlichkeiten getragen. Eine Anschaffung ist eine Investition von mehreren tausend Euro.
Der norwegischen Abiturienten haben ihre eigene “Tracht” und ihren eigenen Zug. Ihr Tracht ist eine Latzhose in den Nationalfarben die die verschiedene Abschlüsse symbolisiert. Man nennt die Abiturienten “Russ”.
Karins Besuch <3 <3 <3 und random stuff
Karin war die Woche um meinem Geburtstag zu Besuch. ES WAR GROSSARTIG! FANTASTISK. Das beste Geburtstagsgeschenk was man sich wünschen kann. Ich habe mich soo gefreut. Aber nun gut ein paar Bilderken
Nachdem Ostern so bescheiden war habe ich mir einfach selbst ein Nach-Osterfest veranstaltet.
Sarah kam zurück pünktlich für die Hochzeit von William und Kate. Und wir hatten ne Tea Party.
Die ersten Blumen ! Es ist April, o_O. Cubing, business as usual.
Karin war da! JUCHUUUU!
Kautokeino.
Habe schon lange nichts mehr gepostet. Deshalb folgt die nächsten Tage der Rundumschlag
Also Ostern war ich in Kautokeino beim Osterfestival. Kautokeino liegt in dem nördlicheren Teil Norwegens, wobei es nur etwas weiter östlich liegt.
Das Osterfestival ist ein samisches Festival. Die Samen sind eine Minorität in Norwegen, Schweden und Finnland. Viele würden vielleicht heute noch Lappen sagen, wobei das eine nicht korrekte und eher negative Bezeichnung ist. Typisch für die Samen ist das joiken. Joiken auf diesem Osterfestival wird der Grand Prix des Joikens und generell ein Preis für das beste samisches Lied vergeben. Wir waren da von der Uni, vor allem als Freiwillige. Gefallen hat mir es nicht so, was an der Unterbringung und der Organisation gelegen hat. Aber die Konzerte waren gut. Vor allem der Rap .
Das Wetter war super…leider hatten wir uns für Tromsöverhältnisse angezogen und auch gepackt.
Wir sind hoch auf die alte,doch sehr zweifelhafte Skisprungschanze aus Holz. Sie hat ordentlich gewackelt und war auch löchrig, aber die Aussicht war großartig! Danach sind wir zu der Goldschmied gegangen. Das Haus wurde von den beiden Gründern selbst gestaltet und von Grund auf selbst designt. WUNDERSCHÖN!!!!!!
Sie haben sehr oft Räume angebaut und ihnen dann Themen gegeben, und haben eigentlich in ihrer Werkstatt gewohnt. Sie stellen traditionellen samischen Schmuck her aber auch modernes. Sehr viel wird mit Mosaik gearbeitet.
Ich war dann nochmal auf einem Renntierrennen, wobei ich es nciht soo spannend fand. Rentiere ftw. Auch der einzige Grund dahin zu fahren. Aber war echt gute Reise hin. Mit sonem 50er Bus kam ne alte Omi angetuckert und man stieg ein. Kostenlos wurde man hintransportiert. Und als kein Platz mehr im Bus war (also an der 2. Haltestelle) sagten dann 2 Norweger: Joar wir haben noch ein Auto dort vorne, will jemand mit? Dann wurde der Bus wieder leerer…Norwegen…
In der Schule hangen viele KLassenbilder, ich finde sehr schön dass alle Tracht anhaben. Überall ist die Kultur präsent, selbst vor dem Hotel steht ein Lavvo (traditionelles Zelt, die Samen waren und sind teils nomadisch). Auch der Wandteppich in der Schule war schön. Alles in allem nciht soo spaßige Fahrt. Hätte mal lieber arbeiten sollen. Aber meine Grenzen habe ich mal wieder ausgelotet. auch gut.